Die diesjährigen Gewinner des Ideenwettbewerbs zeigen, wie versucht werden kann, durch Demonstrationen und politischen Aktionen das Verkehrschaos vor den Schulen langfristig und nachhaltig zu verändern und wie vielseitig diese Veränderungen bewirkt werden können. So sperrten sie die Straßen und wandelten Sie zu einer temporären Spielstraße um, setzten sich für eine Schulstraße ein und bewirkten einen neuen Fußgängerüberweg. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Schulen - über die normalen Projektideen hinaus - Aktionen umsetzten, die auch die gesellschaftliche Debatte um das Thema 'sicherer Schulweg' in ihrem Umfeld anregten und damit unserem Aufruf, politischer zu werden, nachgekommen sind.

1. Platz: Grundschule am Rüdesheimer Platz aus Berlin

Auf dem 1. Platz  ist die Grundschule am Rüdesheimer Platz aus Berlin mit ihrer Aktion „Aktionswoche: Sicherheit auf dem Weg zur Schule“. Die von der Verkehrs-AG geplanten Aktionswochen beeindruckten mit einem umfangreichen und vor allem aufrüttelnden Programm: In einer groß angelegten Demonstration wurde die zur Schule führende Straße für Autos gesperrt und anlässlich des autofreien Tages in eine temporäre Spielstraße umgewandelt. Hier konnten die Kinder spielen und mit Kreide auf die Straße malen, was sie von den vielen Autos vor ihrer Schule halten. Für die Eltern erfolgte eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Themen Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit durch einen Infostand und direkter Ansprache sowie einer politischen Podiumsdiskussion. Die ganze Aktion wurde von der Polizei und dem Ordnungsamt unterstützt.

Die Grundschule am Rüdesheimer Platz kann sich über den Gewinn einer großen Spiel- und Pausenkiste freuen.

2. Platz: Grundschule auf dem Tempelhofer Feld aus Berlin