Politische Arbeit

Damit Kinder sicher und selbstständig unterwegs sein können, braucht es Verkehrswege und Stadträume, die ihre Bedürfnisse mitdenken. Deshalb setzen wir uns politisch für eine kinderfreundliche Verkehrs- und Stadtplanung ein. Mit Studien, Umfragen und politischen Positionen geben wir Kindern eine Stimme und bringen ihre Perspektiven ein. 

Veröffentlichungen

    Forderungspapier zu den Aktionstagen

    Kindern durch einen sicheren Schulweg eigenständige Mobilität ermöglichen

    Leitfaden

    Sicherer Schulweg dank Schulstraßen

    Forderungspapier des Deutschen Kinderhilfswerkes

    Kinderfreundliche Stadt- und Verkehrsplanung 

Studien und Umfragen

Wie sicher fühlen sich Kinder auf ihrem Schulweg? Was wünschen sich Eltern, Kinder und Fachkräfte für eine sichere und selbstständige Mobilität?  

Die folgenden Umfragen und Studien geben Einblicke in die Erfahrungen, Bedürfnisse und Einstellungen rund um den Schulweg. Sie machen sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und welche Veränderungen es braucht, damit Kinder sicher, selbstständig und gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein können. 

    Repräsentative forsa-Umfrage (2025)

    Meinungen zum Thema Schulwegsicherheit

    Studie des Deutschen Kinderhilfswerkes (2025)

    Kinderrechte-Index

    VCD-Umfrage (2023)

    Kindgerechte Mobilität im Wohnumfeld

    Repräsentative forsa-Umfrage (2023)

    Schulwegsicherheit

    Repräsentative forsa-Umfrage (2022)

    Sichere Schulwege

Bündnisse

Kidical Mass Aktionsbündnis  

Als Teil des Kidical Mass-Aktionsbündnisses  unterstützen das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verkehrsclub Deutschland die Forderung einer Reform des Straßenverkehrsrechts: Das neue Straßenverkehrsgesetz muss die Schutzbedürftigkeit von Kindern in den Mittelpunkt stellen und Vision Zero – null Verkehrstote – zum Ziel haben. Zudem muss es die selbstständige Mobilität der Kinder ermöglichen.  

Über 500 lokale Organisationen und Initiativen sind im Aktionsbündnis aktiv. 

Das Aktionsbündnis fordert eine Reform des Straßenverkehrsrechts. Dieses muss die Schutzbedürftigkeit von Kindern in den Mittelpunkt stellen und Vision Zero – null Verkehrstote – zum Ziel haben. Zweitens muss es die selbständige Mobilität der Kinder ermöglichen. 

Neben der Reform des Straßenverkehrsrechts braucht es dringend mehr und stetige Investitionen sowie Personal für den Ausbau von sicheren, kinderfreundlichen Rad- und Fußwegen. Das Bündnis fordert unter anderem: 

  • geschützte oder baulich getrennte, breite Radwege an Hauptverkehrsstraßen sowie geschützte Kreuzungen (nach niederländischem Vorbild) 
  • Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen innerorts 
  • Schulstraßen und Zonen ohne Autoverkehr (temporäre Kfz-Durchfahrtverbote) 
  • Fahrradstraßen und Fahrrad-Zonen als flächendeckendes Netz und Grundlage für ein sicheres Schulwegenetz 
  • Straßen ohne Durchgangsverkehr in Wohngebieten (Bsp. Kiezblocks Berlin, Superblocks Barcelona) 

mehr erfahren 

Bündnis Temporäre Spielstraßen 

Das Deutsche Kinderhilfswerk ist Teil des Bündnisses Temporäre Spielstraßen, das 2019 in Berlin gegründet wurde. Es setzt sich dafür ein, Straßen wieder zu Orten für Spiel, Begegnung und Nachbarschaft zu machen. Ziel ist es, Temporäre Spielstraßen als gängiges Instrument für eine lebenswertere Stadt zu etablieren. Dafür unterstützt das Bündnis lokale Initiativen bei der Umsetzung und setzt sich für unkomplizierte Antrags- und Genehmigungsverfahren ein.  

Das Bündnis möchte gleichzeitig zur deutschlandweiten Vernetzung der vielen Aktiven, die es bereits gibt, beitragen. Eine Übersicht über die Planung, Organisation und Durchführung der temporären Spielstraßen in den einzelnen Kommunen könnt ihr hier herunterladen . 

mehr erfahren