In den letzten 20 Jahren ist viel passiert. Es wurden überall in Deutschland Aktionsideen registriert und durchgeführt, dabei haben die Aktionstage auch viel verändern und anregen können. Es wurde protestiert, im Laufbus zur Schule gegangen, Stempelaktionen durchgeführt, der Schulweg durch selbstgebastelte Schilder sicherer gemacht, und..., und..., und... .
Mehr Platz und Sicherheit auf dem Schulweg - Grundschule an der Dachauerstraße, München
Die Klasse 4g der Grundschule an der Dachauer Straße setzte sich mit einer Aktion für mehr Schulwegsicherheit im Bereich der Kreuzung Dachauer Straße/Maßmannstraße ein. Die Kinder machten mit Plakaten, kreativen Installationen und einer Demonstration auf die gefährliche Situation für Schülerinnen und Schüler aufmerksam und forderten unter anderem mehr Platz für Fußgänger, bessere Querungsmöglichkeiten und eine Geschwindigkeitsreduzierung vor der Schule.
Die Aktion zeigte Wirkung: Bereits wenige Tage später wurde vor der Grundschule ein digitales Dialog-Display zur Geschwindigkeitsanzeige installiert, das Autofahrer auf die geltende Tempo-30-Regelung aufmerksam macht und zu langsamerem Fahren beitragen soll. Die Kinder sehen dies als wichtigen ersten Erfolg auf dem Weg zu einem sichereren Schulweg.
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Laufbusse an der Grundschule am Heidenberger Teich, Kiel
Die Klasse 2b der Schule am Heidenberger Teich beteiligte sich an der Planung von Laufbushaltestellen im Stadtteil und schlug bessere Standorte vor als ursprünglich von der Stadt vorgesehen. Die Vorschläge der Kinder wurden übernommen.
Anschließend informierten die Schülerinnen und Schüler mit Plakaten und Vorträgen die gesamte Schule über die neuen Haltestellen und die Vorteile des Zu-Fuß-Gehens für Gesundheit, Gemeinschaft und Umwelt. Da die offiziellen Schilder nicht rechtzeitig aufgestellt wurden, bastelte die Klasse kurzerhand eigene Schilder und setzte die Aktion dennoch erfolgreich um.
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Zu Fuß zur Schule jeden Tag - Marienschule Ochtrup
An der Marienschule wurde die Aktion „Zu Fuß zur Schule“ zunächst als Aktionswoche durchgeführt und anschließend auf das gesamte Schuljahr ausgeweitet. Mithilfe eines Erklärvideos sowie von den Kindern gestalteten lebensgroßen Figuren wurden Kinder und Eltern für das Thema sensibilisiert.
Durch ein Klassentier-Wettrennen und gemeinsame Auszeichnungen blieb die Motivation das ganze Jahr über erhalten. Mit Erfolg: Im Schuljahr 2023/24 kamen rund 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler aktiv und ohne Auto zur Schule.
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Elternhaltestelle und Schulstraße - Martinschule, Bielefeld
An der Martinschule und der Sudbrackschule wurden über längere Zeit verschiedene Projekte zur Förderung sicherer und nachhaltiger Schulwege umgesetzt, darunter Fahrradbus-Aktionen, Elternhaltestellen sowie weitere Mobilitätsinitiativen im Stadtteil. Ziel war es, den Anteil selbstständig zurückgelegter Schulwege zu erhöhen und gefährliche Verkehrssituationen vor den Schulen zu reduzieren.
Als Ergebnis dieser Entwicklungen wurde die Einrichtung einer „Schulstraße“ als Verkehrsversuch beschlossen. Ab September 2025 wird an beiden Schulen für ein Jahr morgens zwischen 7:15 und 8:15 Uhr ein Einfahrverbot für Kraftfahrzeuge gelten. Das Pilotprojekt wird vom Amt für Verkehr und der Polizei begleitet und soll die Schulwegsicherheit nachhaltig verbessern.
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Gut sichtbar den neuen Schulweg erkunden - Professor-Ecker Schule, Saarlouis
Im vergangenen Schuljahr sammelten alle Klassen im Rahmen der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ Ideen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit. Die Vorschläge wurden im Schülerrat gebündelt und gemeinsam nach Umsetzbarkeit bewertet, wobei auch die Rollen von Kindern, Eltern, Lehrkräften und Stadtverwaltung berücksichtigt wurden.
Als Ergebnis wurden durch die Stadt konkrete Maßnahmen umgesetzt, darunter eine veränderte Verkehrsführung sowie ein zusätzlicher Fußgängerüberweg in Schulnähe. Der neue, sicherere Schulweg wird nun gemeinsam mit allen Klassen eingeübt und begangen. Ergänzend sollen Warnwesten für die Schülerinnen und Schüler angeschafft und individuell gestaltet werden, um die Sichtbarkeit und Sicherheit auf dem Schulweg weiter zu erhöhen.
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