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Wer hat etwas davon, wenn ihr zu Fuß zur Schule kommt?

Ihr – die Schülerinnen und Schüler
Regelmäßige Bewegung stärkt eure Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor und macht außerdem viel Spaß. Ihr könnt auf dem Schulweg gemeinsam mit euren Mitschülerinnen und Mitschülern einiges erleben, besprechen, lachen. Außerdem nehmt ihr eure Umgebung bewusster wahr und lernt, euch selbständig im Verkehr zu bewegen. Das ist wichtig, denn eure Eltern können euch nicht immer auf allen Wegen begleiten.

Eure Lehrerinnen, Lehrer und eure Eltern
Kinder, die sich viel bewegen, können sich auch besser konzentrieren. Dadurch macht das Lernen viel mehr Spaß. 
Zeitdruck, Hektik, Stau: Für viele Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, gehört dies zum Alltag. Wenn ihr den Weg zur Schule selbständig zurücklegt, fällt dieser Stress für euch und eure Eltern weg. Durch weniger Verkehr vor der Schule erhöht sich auch die Sicherheit für euch im Straßenverkehr.

Ich laufe gern

Deshalb gehe ich gerne zu Fuß zur Schule:

- Bewegung tut gut!
- Ich werde munter! 
- Ich bin selbständig unterwegs!
- Ich lerne meine Umgebung besser kennen!
- Ich übe, mich im Verkehr zurecht zu finden!
- Ich treffe Freunde!
- Der Schulweg ist ein Erlebnisweg!
- Es ist gut für die Umwelt!

Wer mit dem Auto oder Motorrad unterwegs ist, schadet jedes Mal der Umwelt. Die Motoren stoßen ein Umweltgift aus, das Kohlendioxid heißt und mit „CO2“ abgekürzt wird. CO2 ist mitverantwortlich dafür, dass sich unser Klima ändert und dass seltene Tierarten und Pflanzen für immer aussterben. Wer zu Fuß geht oder Fahrrad fährt, erzeugt dabei kein CO2 und schont damit die Umwelt.

Bewegung macht fit

Bewegung macht fit!Sich bewegen, draußen herumtollen, rennen, skaten, Fahrrad fahren, spielen – all das macht Spaß und tut gut. Aber trotzdem bewegen sich Kinder immer weniger. Vor 30 Jahren waren Kinder täglich 4 Stunden draußen, heute ist es nur noch 1 Stunde. Im Durchschnitt bewegen sich Kinder heute bloß noch 30 Minuten am Tag, sitzen aber 9 Stunden! Unglaublich, oder?

Warum bewegen sich Kinder zu wenig? Einen großen Anteil an dieser Entwicklung trägt der Verkehr: Es gibt immer mehr Autos, Straßen, Parkplätze – aber immer weniger Orte, an denen Kinder spielen können. Stellt euch vor: Auf ein neugeborenes Baby kommen vier Neuanmeldungen von Autos! Aber auch Computer, Fernseher und eine Menge Spielzeug halten viele Kinder vom Spielen im Freien ab.
Der Bewegungsmangel wirkt sich schlecht auf eure Gesundheit und Konzentration aus. Wie ihr bestimmt schon gehört habt, gibt es zum Beispiel immer mehr übergewichtige Kinder.

Bewegung ist nicht schwer! Mit Bewegung ist nämlich nicht nur Sport in der Schule oder im Verein gemeint, bewegen kann man sich fast überall: wenn ihr Ball oder Fangen spielt, Seil springt, auf Bäume klettert oder Räuber und Gendarm spielt. Ebenso bewegt ihr euch, wenn ihr zu Fuß zur Schule lauft oder mit dem Rad Freunde besucht. Also los, auf geht’s!

Dein Stadtviertel – dein Zuhause

Abenteuer SchulwegKennt ihr das auch? Euer Sportverein oder die Musikschule sind weit weg von eurer Wohnung, und eure Eltern müssen euch mit dem Auto hin fahren? Ihr trefft kaum noch Kinder, wenn ihr vor die Tür geht und müsst euch immer schon in der Schule oder am Telefon für den Nachmittag verabreden?

Dabei ist es doch spannend, das eigene Umfeld der Wohnung nach und nach alleine oder mit Freunden zu erkunden! Ihr könnt neue Dinge entdecken, selbst Entscheidungen treffen und lernen, wie ihr euch sicher im Verkehr bewegt.

Übrigens: Straßen sind nicht immer nur für die Autos da und Gehwege nicht nur für Fußgänger. Auf Gehwegen dürfen Kinder bis zum zehnten Lebensjahr mit dem Fahrrad fahren und in Spielstraßen kann man Ball spielen, Stelzen laufen oder Hüpfspiele machen.

Schrittmacher und Schrittklauer

In unserem Alltag erleichtern viele technische Erfindungen das Leben. Es ist natürlich sehr bequem, die Fernbedienung für den Fernseher zu benutzen, aber wegen solchen Erfindungen bewegen wir uns noch weniger. Wir nennen sie „Schrittklauer“. Schaut euch Leo an, sie hat einen weiteren Schrittklauer ausgemacht. Ein Fahrrad zählt für uns zu den „Schrittmachern“, weil es zur Bewegung anregt.

Die Umwelt freut sich

Fahrten mit dem Auto belasten unsere Umwelt. Fast ein Viertel des giftigen CO2-Ausstoßes kommt von Autos, Lastwagen und Motorrädern. Jeder Weg, der zu Fuß gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren wird, verringert den Verkehr und die Umweltverschmutzung. Ihr könnt helfen die Umwelt zu schonen, indem ihr zu Fuß zur Schule geht.

Der Treibhauseffekt
Das Handeln der Menschen hat Auswirkungen auf das Klima: durch die Abgase von Autos oder Fabriken wird es auf der Erde immer wärmer. Wie in einem Treibhaus einer Gärtnerei heizt sich die Erde auf, das ist der Treibhauseffekt. Wenn die Erde immer wärmer wird, kann das schlimme Folgen haben. Das Eis am Nordpol und Südpol schmilzt und der Meeresspiegel steigt langsam an. So kann es zu Überschwemmungen von Inseln und Orten an der Küste kommen, und es gibt immer mehr Natur-
katastrophen wie Wirbelstürme, Hochwasser und Dürre.

Für Eltern zählt vor allem Sicherheit

Viele Eltern haben Angst, dass euch auf dem Weg zur Schule etwas passieren könnte und bringen euch deshalb mit dem Auto hin. 
Dadurch entsteht vor den Schulen morgens und mittags bzw. nachmittags viel Verkehr. Vielleicht könnt ihr eure Eltern überzeugen, dass ihr zu Fuß gehen oder mit dem Rad zur Schule fahren dürft. Dabei hilft es oft schon, wenn ihr die Wege vorher gemeinsam übt und eure Eltern z.B. wissen, dass ihr zu zweit unterwegs seid.